Ventilierbare Streinfassaden
Der Grundprinzip bei einer Projektierung und Aufbau von ventilierbaren (gehängten) Fassaden ist der Verputzesschicht soll als selbständige konstruktive Form abgesondert werden. Beim Fehlen einer direkten Verbindung mit einer tragenden Konstruktion wird die Fassade unabhängig vom Verhalten der tragenden Konstruktion versetzen und deformiert und die Risiken von Beschädigung des Verputzes als Folge von Strukturveränderungen in den tragenden Elementen nehmen ab. Außerdem scheiden sich die Feuchtigkeit in der Formierung des Luftraums von den Räumen und die Baufeuchtigkeit schnell und ohne Hindernisse nach außen ab.
Die gehängte Fassade gibt es eine Menge von Vorteilen vor der traditionellen ausgeputzten Fassadenwand. Als Regel ist die Außenwand den verschiedenen atmosphärischen Faktoren während des Einsatzzeitabschnitts – sehr hohe und niedrige Temperaturen, Regen, Wind, aggressive Gase – untergelegt worden. Das führt oft zu einer Beschädigung der Spachtelnwände – Erscheinung von Rissen und Wasserfangen. Es folgt ein Befeuchtigung der Wärmeisolation und Störung des Klimakomforts in den Räumen, und unterliegt praktisch die ungeschützte Wand einer zerstörenden äußeren Wirkung. Diese Probleme sind gänzlich bei den ventilierbaren Fassaden. Sie stellen eine eigenartige Leinwand vor der äußeren Wand, die den zuversichtlichen Schutz vor den Naturwirkungen sichert. So bleibt die tragende Wand gewährleistet trocken und unterliegt der zerstörenden Wirkung bei einer scharfen Abnahme der Temperaturen. Durch Einsatz von gehängten Fassaden fällt auch das Problem mit Saisonabhängigkeit des Baus. Sie können in jeder Zeit des Jahres montiert werden, weil sie keine nassen Prozesse haben. Der Austausch einer beschädigten Steinplatte wird auch schnell und leicht.
Die steinigen ventilierbaren Fassaden finden eine weitbreite Anwendung bei öffentlichen, Wohnungs- und Verwaltungsgebäuden. Oft werden sie auch für Rekonstruktion von alten Gebäuden, weil keine Reparierung der beschädigten, alten Wände in der überwiegenden Zahl notwendig ist. Die Funktionalschichte, aus welchen so eine Fassade besteht, sind: tragende Wandkonstruktion, Wärmeisolation, Lüftungsschicht (Höhle), aufhängendes System und Verputzschicht aus Steinplatten.
Die tragende Wand ist gewöhnlich aus Ziegeln und Stahlbeton. Von wesentlicher Bedeutung sind die Abweichungen der Wand in der Senkrechten und Waagerechten, deshalb werden sie im Voraus bestimmt. Der Wärmeisolationsschicht ist gewöhnlich aus einer Steinwatte oder einseitig kaschierte Mineralwatteplatte mit einer Dicke von 5 bis 12 cm, in Abhängigkeit von den Klimabedingungen und relativ großer Dichte.
Die Watte ist ein vorgezogenes Material, da es, außer seine Wärmeisolationseigenschaften, eine effektive Hindernis für die Verbreitung von verschiedenen Geräuschen darstellt. Die Wärmeisolation wird direkt an die Wand nach bekannten Waisen montiert – Kleben und/oder mechanische Befestigung. Die Dübel für mechanische Befestigung sind vorgezogen, wenn eine Rekonstruktion des gegebenen Gebäudes gemacht wird. Bei neuen Konstruktionen sind auch die zwei Methoden anwendbar.
Die Kaschierung gibt eine Möglichkeit für einen Durchlass der Wasserdampfe vom Gebäude und beugt die Staubverschmutzung bei der Luftzirkulation vor, wobei man so eine Beibehaltung der Wärmeisolationseigenschaften gewährleistet wird.